Infektions- und situationsbedingte Veranstaltungsplanung und -durchführung

Infektions- und situationsbedingte Veranstaltungsplanung und -durchführung

2020 hat auch die Veranstaltungsbranche vor enorme Herausforderungen gestellt. Nicht nur die wenigen Wochen im Sommer, während derer Veranstaltungen mit Publikum zugelassen waren, sondern vielmehr noch die sich beständig ändernden Verordnungen haben viel Flexibilität gefordert und Know How vorausgesetzt. Die Erstellung professioneller Hygienekonzepte und die korrekte Umsetzung der Maßnahmen waren der Grundpfeiler sicherer Veranstaltungen mit Publikumsverkehr. Diese Voraussetzungen werden uns auch im Laufe dieses Jahres noch begleiten.

In den letzten zwei Oktoberwochen vor dem zweiten Lockdown im November 2020 fand in Bonn noch eine Reihe von Konzerten unterschiedlicher Größe statt. Zwei Wochen und noch einmal zwei Tage vor den Veranstaltungen wurden die Verordnungen in NRW dem aktuellen Infektionsgeschehen angepasst, wobei die Stadt Bonn teils noch einmal von den Landesverordnungen abwich. Der übliche Vorbereitungshorizont für Konzerte dieser Art war dementsprechend hinfällig.

Nur mit einem eingespielten Team war es in dieser Situation noch möglich, für reibungslose und vor allem aber sichere Abläufe zu sorgen. Zentraler Aspekt dabei war, dass bis hin zum TÜV-geprüften Hygienebeauftragten alle Funktionsbereiche aus einer Hand bedient wurden, da dieser zeitgleich Konzert- und Tourneemanager war.

Abfotografierter Saalplan

Die zentrale Strategie bestand darin, zwar die maximal zulässige Kapazität der Spielstätten auszunutzen, niemals aber die Sicherheit der Gäste zu gefährden. Die permanente Pflege der Hygienekonzepte, ein enger Kontakt zum Gesundheitsamt, ein flexibles Ticketingsystem und eine offene Kommunikationskampagne waren die zentralen Eckpfeiler für eine erfolgreiche Durchführung der Konzerte. Die Visualisierung gewisser Maßnahmen spielte dabei ebenfalls eine zentrale Rolle, da auf diesem Wege Maßnahmen am eindrücklichsten dargestellt werden konnten. Dafür brauchte es nicht immer perfekte CAD-Zeichnungen, mit ein bisschen Kreativität ließ sich alles aufs Papier bringen.

Im Rahmen der Vorbesichtigung der Spielstätten wurden die entsprechenden Saal-, Bühnen- und Bestuhlungspläne angefordert. Waren sie nicht digital vorhanden, so wurden sie schlicht von den entsprechenden Aushängen abfotografiert. Im Anschluss wurden die allgemein erforderlichen Hygienemaßnehmen für die Spielstätten definiert, es wurde bestimmt, wieviel Publikum überhaupt in den Häusern zugelassen werden konnte und am Ende wurde diese Personenzahl Corona-Konform in den Sälen platziert.

Durch die gründliche Vorbereitung konnten so jederzeit kurzfristig Anpassungen stattfinden, die zwar die Zuschauerzahl beeinflussten, nicht aber die generellen Maßnahmen zum Schutz der Gäste. So wurde stets ein ruhiger und sicherer Ablauf der Veranstaltungen gewährleistet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass bei Veranstaltungen mit Publikumsverkehr vor dem Hintergrund verantwortungsvoller Planung und Durchführung keine Gefahr des Entstehens Infektionsherden besteht.

Bearbeiteter Saalplan

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